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MS DOS Befehle

Die folgenden Seiten enthalten die Beschreibungen der einzelnen MS-DOS- Befehle in alphabetischer Reihenfolge. Bei jedem Befehl wird angegeben, ob es sich um einen internen oder externen Befehl handelt, welche Formatbeschreibung zulässig ist und welche Funktion ein Befehl erfüllt. Erklärende Kommentare und Beispiele verdeutlichen Zweck und Syntax der jeweiligen Befehle. Hinweis: Wenn bei der von Ihnen verwendeten Version von MS-DOS oder PC-DOS einige der nachfolgend aufgelisteten Befehle nicht verfügbar sein sollten, kann dies an der Zusammenfassung nachstehender DOS-Befehle liegen Einige der darin enthaltenen Befehle und Parameter sind in früheren DOS-Versionen nicht vorhanden: Folgende Beispiele sollen dies verdeutlichen:

Ab der DOS-Version 3.10 werden Netzwerke unterstützt. Damit können fast alle Befehle für ein Plattenlaufwerk, ein Verzeichnis oder einen Drucker des Netzwerks benutzt werden. Durch die Unterstützung eines Datei-Sharing-Systems (siehe SHARE-Befehl) können mehrere Programme auf die gleiche Datei zugreifen. Ab der DOS-Version 3.20 besteht mit dem APPEND-Befehl die Möglichkeit, einen Suchpfad auch für Datendateien zur Verfügung zu stellen. Außerdem werden mit den Kommandos REPLACE und XCOPY neue Befehle zum Aktualisieren und ab der DOS-Version 3.30 kann auf Dateien durch die CacheUnterstützung für Dateinamen schneller zugegriffen werden (FASTOPEN-Befehl). Aus einer Stapeldatei kann eine weitere Batchdatei mit dem CALL-Befehl aufgerufen werden. Es wird das Wechseln verschiedener Zeichensatztabellen ermöglicht (CODE-PAGE-Verwaltung) und die Unterstützung von Landessprachen verbessert.

Ab der DOS-Version 4.00 wird Expanded Memory bis 16 MByte nach der LIM-EMS 4.0 Spezifikation unterstützt. Die mit BUFFERS und FASTOPEN definierten Pufferspeicher sowie die mit den DEVICE-Kommandos (RAMDRIVE.SYS bzw. VDISK.SYS) spezifizierten virtuellen Laufwerke können im Expanded Memory installiert werden. Außerdem werden Partitionen unterstützt, die größer als 32 MB sind. Durch eine Änderung der File Allocation Table können Plattendateien bis 2 GigaByte verwaltet werden. Das Installationsprogramm SELECT wurde menüorientiert erweitert. Die auffälligste Neuerung von MS-DOS 4.0 aber ist die DOS-Shell, eine Benutzerschnittstelle, die der des Presentation Managers von OS/2 gleicht und die den Umgang mit MS-DOS erleichtert und komfortabler gestaltet.

DOS-Befehle können eingegeben werden, wenn die System-Bereitschaftsmeldung am Bildschirm angezeigt wird, d.h., wenn sich der Befehlsprozessor mit > und der Angabe des aktuellen Laufwerks meldet (Standardvorgabe).

Zum Beispiel mit C>, wenn C das aktuelle Laufwerk ist. Ein MS-DOS-Befehl besteht immer aus einer Befehlsanweisung - auch Schlüsselwort genannt - und wird meistens von einem oder mehreren Befehlsparametern gefolgt. Soll beispielsweise die Datei DATEI1.TXT auf der Diskette im Laufwerk A auf die Festplatte Laufwerk C kopiert werden, könnte der MS-DOS - Befehl so aussehen:

COPY A:DATEIl.TXT C

Formatbeschreibung:

Ist ein externer Befehl nicht im aktuellen Inhaltsverzeichnis vorhanden, so muß dem Befehl bei der Eingabe die entsprechende Laufwerksbezeichnung und/oder die erforderliche Angabe des Zugriffspfads vorangestellt werden.

MS-DOS-Befehle müssen entsprechend der dargestellten Schreibweise eingegeben werden. Die Befehlswörter können sowohl in Groß- als auch in Kleinbuchstaben eingegeben werden. Als Trennzeichen zwischen Kommandos und Parameter wird in diesem Buch normalerweise ein Leerzeichen verwendet.

Eine Dateiangabe kann immer aus den folgenden vier Teilen bestehen, wobei die Eingabe der einzelnen Teile ohne Trennung erfolgen muß:

d:
Der Parameter für die Laufwerksbezeichnung steht für den Buchstaben der Laufwerkskennung, gefolgt von einem Doppelpunkt.

Pfad
Die Bezeichnung für den Zugriffspfad. Als Trennungszeichen zwischen den einzelnen Verzeichnisnamen wird der umgekehrte Schrägstrich \ verwendet. Befehle, bei denen die Eingabe von Dateinamen zulässig ist, erlauben auch eine Pfadangabe vor dem Dateinamen.

Dateiname
Die Angabe des Dateinamens kann immer aus zwei Teilen bestehen. Der eigentliche Dateiname darf bis zu acht Zeichen lang sein und kann von einer Dateierweiterung, bestehend aus einem Punkt und bis zu drei Zeichen, gefolgt sein. Bei der Eingabe des Dateinamens und der Dateierweiterung sind die globalen Dateinamenszeichen, das Sternchen (*) und das Fragezeichen (?) zulässig.

MS DOS Befehle:

BUFFERS Legt die Anzahl der Disketten-/Plattenpuffer fest. COUNTRY Auswahl der für ein bestimmtes Land geltenden Zeit-, Datums- und Währungsformate bzw. -zeichen. DEVICE Installiert ein Gerätesteuerprogramm in der Systemtabelle. DRIVPARM
Legt Parameter für ein Blockgerät (Festplatte) fest.

FASTOPEN
Rascher Zugriff auf häufig benutzte Dateien und Verzeichnisse.

FCBS
Bestimmt die Anzahl der Dateisteuerblöcke (FCB), die gleichzei- tig geöffnet werden können.

FILES
Legt die Anzahl der geöffneten Dateien fest, auf die mit MS-DOS-Systemaufrufen zugegriffen werden kann.

INSTALL
Ermöglicht die Installation bestimmter TSR-Befehle innerhalb der CONFIG.SYS-Datei.

LASTDRIVE
Setzt die maximale Anzahl von Laufwerken fest, die von MS-DOS akzeptiert wird.

MULTITRACK
Unterstützung von Mehrfachspur-I/O-Operationen. REM Einfügen von Kommentarzeilen. SHELL

Startet den Hauptbefehlsprozessor von einer bestimmten Datei (normalerweise COMMAND.COM) aus.

STACKS
Unterstützt den dynamischen Einsatz von Stapelspeichern.


Übersicht Stapelverarbeitungsbefehle

Folgende interne Batch-Kommandos stehen zur Verfügung:

CALL
Aufruf einer weiteren Stapeldatei aus einer Batchdatei, ohne diese zu beenden.

ECHO
Ein- und Ausschalten der Kontrollanzeige.

FOR
Bewirkt, daß ein Befehl auf mehrere Dateien angewendet wird.

GOTO
Die Stapelverarbeitung wird an der angegebenen Sprungmarke fortgesetzt.

IF
Die Anweisung wird nur ausgeführt, wenn die Bedingung erfüllt ist.

PAUSE
Unterbrechung der Stapelverarbeitung bis zur Betätigung einer beliebigen Taste.

REM
Einfügen von Bemerkungen in die Stapelverarbeitung.

SHIFT
Die Anzahl der möglichen Blindparameter wird vergrößert.

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