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Themen der Soziologie

Die Soziologie befasst sich mit den Zusammenhängen im zwischenmenschlichen Bereich. Das Wort wird aus dem lateinischen abgeleitet wo der socius der Gefährte ist. Logo steht für Wort bzw. Rede. Die Soziologie ist die Geistenswissenschaft der Sozialwissenschaften. Um ein Soziologiethema als Beispiel anzuführen, befassen wir uns hier mit der rückläufigen Geburtenrate.

Bedingt durch die seit Jahrzehnten rückläufige Geburtenrate und die damit verbundene Aussicht, dass es in naher Zukunft einen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften geben wird (in einigen Bereichen ist dies bereits heute der Fall), und nicht zuletzt auf Grund der Auswirkungen auf das System der Sozialversicherung (Stichwort: Überalterung) nimmt die Familienpolitik heute eine immer wichtiger werdende Rolle in den Programmen der großen Volksparteien ein.

War das durch die Sozialpolitik unterstützte System der Versorger-Ehe (der Mann verdient das Geld, die Frau kümmert sich um Haus und Kinder) in den (19)50er und 60er Jahren und bis Mitte der 70er Jahre noch praktikabel und zeitgemäß, begann durch die einsetzende Emanzipationsbewegung ein langsamer Umbruch in der klassischen Rollenverteilung von Mann und Frau. So streben seit Mitte der 70er Jahre immer mehr Frauen in die Berufswelt und versuchen dort – ebenso wie die Männer – Karriere zu machen.

Die schwierige Vereinbarkeit von Familie (= Kinder) und Karriere (= Beruf) führt dazu, dass viele Familien kinderlos bleiben oder aber einer der Partner (zumindest vorübergehend) seine Erwerbstätigkeit zu Gunsten der Kinderbetreuung mit der Gewissheit aufgibt, dass bei einem späteren Wiedereintritt in das Berufsleben mit oft erheblichen Abstrichen beim Einkommen und/oder bei der Verantwortung zu rechnen ist. Auf Grund der Tatsache, dass der Mann meist über das höhere Einkommen verfügt, ist es überwiegend die Frau, die diese Rolle einnimmt. Dies wird auch durch die Zahlen aus dem WSI-FrauenDatenReport 2000 belegt, wonach lediglich 2 % der sich im Erziehungsurlaub befindlichen Personen Männer waren und diese auch nur einen Anteil von 7 % der Arbeitszeitverkürzenden stellten.

Aber auch nach dem Erziehungsurlaub sind es überwiegend die Frauen, welche die schwierige Aufgabe zu übernehmen haben, sich um den Nachwuchs und das Heim zu kümmern, aber auch gleichzeitig – sei es aus eigenem Antrieb oder aus der finanziellen Notwendigkeit heraus – einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. „'Der Konflikt, Familie und Beruf zu vereinbaren, wird bislang noch zu wenig berücksichtigt, obwohl er sich bei vielen jungen Müttern und Vätern stellt. Nur wenn es möglich ist, Beruf und Familie zu vereinbaren, werden sich junge Frauen und Männer leichter für Kinder und Familie entscheiden.“

Lesen Sie mehr zum Thema Rückläufige Geburtenrate und darüber wir man dieser entgegen wirken könnte.

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