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Erstellen eines Make-ups

Das Make-up sollte möglichst bei Tageslicht ausgeführt werden, da künstliches Licht die Farbauswirkung verfälschen kann. Wird er bei künstlichem Licht erstellt, sollten Übergänge und Konturen bei Tageslicht überprüft werden. Abschließend wird das Make-up in dem Licht begutachtet, für das es bestimmt ist. Das Make-up soll abgestimmt sein auf das Alter, Farbtyp (Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Wintertyp), Kleidung (Farben, Formen, Stil), Anlaß (Tag, Abend, Gesellschaft) und auf die Mode.

Das Tages-Make-up soll den Typ betotnen, das gepflegte Aussehen unterstreichen und optische Mängel korrigieren. Das Abend-Make-up soll die Trägerin attraktiver erscheinen lassen. Es wird insbesondere auf die Kleidung abgestimmt. Farben und Formen können kräftig und ausdrucksvoll zur Geltung kommen.

Vorbereitung

Die Präparate werden nach der beabsichtigten Wirkung, zum Beispiel in der Farbskala des Frühlingstyps, zusammengestellt. Eine übersichtliche Anordnung erleichtert die Arbeit. Die Haut wird gereinigt und das Make-up-Unterlage aufgetragen. Danach sollte die Augenbrauenkorrektur erfolgen, damit durch das Zupfen entstehende Rötungen noch abklingen können. Die Teintgrundierung wird in großzügigen Streichbewegungen gleichmäßig verteilt. Es dürfen keine Ränder und Flecken entstehen. Augenbrauen und Wimpern werden von der Teintgrundierung freigehalten. Am Haaransatz, an der Halspartie und an den Augenlidern sollen die Übergänge sanft verlaufen. Auch die Ohrläppchen bekommen einen Hauch Grundierung. Zuviel Grundierung wird mit Zellstoff abgetupft.

Für den Abend oder wenn das Make-up besonders haltbar sein soll, wird anschließend mit losem Puder fixiert. Der Puder sollte eine Nuance heller sein als die Grundierung.

Augen-Make-up

Die Augenbrauen werden mit einem gefetteten Spezialbürstchen in Form gebracht. Sie können mit dem Augenbrauenstift sehr fein gestrichelt von innen nach außen nachgezeichnet werden. Auf diese Weise kann man mangelden Haarwuchs kaschieren. Die Augenbrauen dürfen nicht hart wirken. Ein Blick in einen Handspiegel, der dicht vor das Gesicht der Kundin gehalten wird, zeigt, ob die Anordnung der Brauen symmetrisch ist.

Lidschatten wird entweder nach ser Augenfarbe oder passend zur Garderobe ausgewählt. Er wird am besten in zwei aufeinander abgestimmten Farbnuancen auf das geschlossene Lid aufgetragen. Das geschlossene Augenlid wird mit Zellstoff abgedeckt, und die Wimpern werden vom Ansatz bis zur Spitze mit einem Mascarabürstchen ein- bis zweimal getuscht und danach gebürstet. Die Wimpern dürfen nicht verkleben (Fliegenbeine).

Rougeauftrag

Rouge wird der Gesichtsform antsprechend mit dem Pinsel auf die Wangen aufgetragen. Die Übergänge sollten weich verlaufen. ja nach Gesichtsform werden Schläfen, Stirn und Kinn mit einbezogen.

Lippengestaltung

Zuerst werden die Lippen mit dem Konturenpinsel oder -stift nachgezeichnet oder leicht in der Form korrigiert. Danach folgt das Ausmalen der Lippen. Vom Lippenstift wird mit dem Spatel Farbmasse und mit dem Lippenpinsel auf die Lippen aufgetragen. Zeige- und Mittelfinger bzw. Daumen und Zeigefinger der freien Hand fixieren den Mund. Die Lippen sollen klar gezeichnet werden. Abtupfen mit Zellstoff, leichtes Überpudern und ein nochmaliges Nachziehen erhöhen die Haltbarkeit der Lippenfarbe.

Abrunden

Abschließend können noch kleine Korrekturen, z. B. mit dem Kajalstift an der Augenpartie, durchgeführt werden. Farben und Formen sollen symmetrisch angeordnet sein. Rougeplatzierung, Augenbrauenform, Augen-Make-up und Lippenform sollen ein harmonisches Gesamtbild ergeben. Ein letztes Überpudern vervollständigt das Make-up.

Verfremden

Eine interessante Fläche, die es zu gestalten gilt, ist von jeher das menschliche Gesicht. Die Gründe dafür, warum man den Ausdruck des Gesichtes nicht nur leicht verändern, sondern verfremden möchte, sind vielfältig. Der Ursprung liegt im rituellen Bereich, z. B. Einschüchterung der Feinde, Abschreckung der Dämonen oder Heilung von Krankheiten. Die Menschen trugen die Maske nicht nur als äußeres Zeichen, sie verkörperten sich mit ihr. Diese Fähigkeit der vollständigen Verwandlung verlor sich mit fortschreitender Zivilisation. Sie ist bei einigen Naturvölkern noch erhalten geblieben. Auch bei Kindern ist dieser ursprüngliche Effekt noch zu erkennen. Die Theaterbühne, Film, Fernsehen und karnevalistische Veranstaltungen sind das heutige Bestätigungsfeld von Maskenbildnern. Typische Beispiele für die Verfremdung sind Phantasiemasken, Charakterkopfgestaltung und Altersveränderung.

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